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Können Dewargefäße zur Speicherung von Kohlendioxid verwendet werden? Anwendbare Bedingungen und Sicherheitsbestimmungen

  • Autorenbild: Heyi Biotech
    Heyi Biotech
  • 13. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

In Bereichen wie dem industriellen Schweißen, der Kühlkette für Lebensmittel und der wissenschaftlichen Forschung steigt der Bedarf an kryogener Lagerung und dem Transport von Kohlendioxid. Viele Anwender fragen sich: „Kann man Dewargefäße zur Lagerung von Kohlendioxid verwenden?“ Die Antwort lautet: Dewargefäße, die bestimmte Bedingungen erfüllen, können sicher mit Kohlendioxid befüllt werden. Herkömmliche Dewargefäße dürfen jedoch nicht wahllos verwendet werden. Dieser Artikel analysiert detailliert die Kompatibilitätsprinzipien, Anwendungsbedingungen, Sicherheitsbestimmungen, Vorteile hochwertiger Geräte und Anwendungsszenarien für die Lagerung von Kohlendioxid in Dewargefäßen und bietet somit eine professionelle Orientierungshilfe für die Auswahl und Anwendung.

Das grundlegende Designprinzip von Dewargefäßen zur Lagerung von Kohlendioxid basiert auf der kryogenen Isolierung für Lagerung und Transport. Kohlendioxid hat eine kritische Temperatur von 31,1 °C und einen kritischen Druck von 7,38 MPa. Es kann unter Druck bei Raumtemperatur nicht verflüssigt werden und muss in einer kryogenen Umgebung (unter -78,5 °C) in festes Trockeneis oder eine Flüssigkeit umgewandelt werden. Dewargefäße nutzen eine mehrschichtige, isolierte Hochvakuumstruktur, die die Wärmeleitung effektiv unterbindet und eine kryogene Innentemperatur unter -78,5 °C aufrechterhält. Dadurch kann Kohlendioxid stabil in flüssiger oder fester Form gelagert werden. Gleichzeitig verhindert die präzise Druckregelung plötzliche Druckanstiege durch Phasenübergänge und gewährleistet so eine sichere Lagerung und einen sicheren Transport. Herkömmliche Dewargefäße (wie z. B. für flüssigen Stickstoff oder Sauerstoff) sind nicht für die Phasenübergänge von Kohlendioxid optimiert und bergen die Gefahr eines unkontrollierten Druckanstiegs; daher sind sie nicht universell einsetzbar.

Die Verwendung von Dewargefäßen zur Lagerung von Kohlendioxid erfordert die Erfüllung dreier grundlegender Voraussetzungen. Erstens: Auswahl und Kompatibilität der Geräte: Es müssen Dewargefäße verwendet werden, die ausdrücklich als „geeignet für Kohlendioxid“ gekennzeichnet sind. Diese Dewar-Gefäße verfügen über Innenauskleidungen aus kältebeständigem Edelstahl, um der korrosiven Wirkung von Kohlendioxid bei niedrigen Temperaturen standzuhalten. Sie sind mit geeigneten Druckreglern (Druckregelbereich 0,6–1,6 MPa) ausgestattet, um die Anforderungen an den Phasenübergangsdruck von Kohlendioxid zu erfüllen. Zweitens müssen die Abfüllstandards eingehalten werden: Die Abfüllung muss von einem qualifizierten und renommierten Unternehmen durchgeführt werden. Vor der Abfüllung muss die Rohrleitung mit trockenem Stickstoff gespült werden, um Verunreinigungen und Feuchtigkeit zu entfernen. Das Abfüllvolumen muss streng auf 85 % des Gesamtvolumens begrenzt werden, um ausreichend Platz für die Phasenübergangsexpansion zu gewährleisten; Überfüllung ist strengstens verboten. Drittens müssen die Umgebungs- und Betriebsbedingungen eingehalten werden: Die Lagerumgebung muss gut belüftet sein, fern von Feuerquellen und Hochtemperaturgeräten, und die Umgebungstemperatur darf 30 °C nicht überschreiten. Während des Transports müssen Stoßdämpfer verwendet werden, um Beschädigungen der Isolierschicht durch heftige Stöße zu vermeiden. Die Einhaltung der Sicherheitsstandards ist die wichtigste Garantie für in Dewar-Gefäßen verpacktes Kohlendioxid. Vier Schlüsselpunkte sind dabei hervorzuheben. 1. Geräteprüfung: Vor Gebrauch den Dewar-Kolben sorgfältig auf Dellen oder Korrosion prüfen. Sicherstellen, dass Ventile, Manometer, Sicherheitsventile, Berstscheiben und andere Sicherheitseinrichtungen intakt und dicht sind. Die Vakuumisolierung prüfen; bei ungewöhnlicher Frostbildung am Außengehäuse die Verwendung sofort einstellen.

2. Arbeitsschutz: Bediener müssen Kältehandschuhe, Schutzbrille und Kälteschutzkleidung tragen, um direkten Kontakt mit kryogenen Leitungen oder austretendem Kohlendioxid zu vermeiden und Erfrierungen vorzubeugen. Rauchen und offenes Feuer sind im Arbeitsbereich strengstens verboten; Pulverfeuerlöscher und andere Feuerlöschausrüstung müssen verfügbar sein.

3. Umgang mit Leckagen: Bei kleineren Leckagen sofort das Personal evakuieren, die Belüftung erhöhen und die betroffenen Ventile schließen. Bei größeren Leckagen einen Warnbereich absperren und Fachpersonal hinzuziehen. Das Gerät nicht selbst demontieren.

4. Regelmäßige Wartung: Regelmäßige Vakuumprüfungen, Ventilkalibrierungen und den Austausch von Leitungen am Dewar-Kolben durchführen. Unbefugte Änderungen oder die Demontage von Sicherheitseinrichtungen sind strengstens verboten. Führen Sie vollständige Wartungsaufzeichnungen.

Hochwertige Dewargefäße speziell für Kohlendioxid bieten drei wesentliche Vorteile. Erstens zeichnen sie sich durch eine hocheffiziente Isolierung aus: Durch ein Hochvakuum-Mehrschicht-Isolierverfahren und hochwertige Isoliermaterialien wird eine geringe statische Verdunstungsrate von flüssigem Kohlendioxid erreicht, was zu einer langen Lagerfähigkeit und reduzierten Betriebskosten führt. Zweitens sind sie sicher und zuverlässig: Ausgestattet mit importierten Ventilen, hochpräzisen Manometern und Überdruckventilen gewährleisten sie eine präzise Druckkontrolle und minimieren das Risiko eines Druckanstiegs. Drittens sind sie langlebig und anpassungsfähig: Die Innenauskleidung aus korrosionsbeständigem Edelstahl bietet eine hohe Stoßfestigkeit und eine

 
 
 

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