Anwendungen von Flüssigstickstoffbehältern im Labor
- Heyi Biotech

- 12. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Flüssigstickstoffbehälter in Laboren sind unerlässlich für die Kryokonservierung biologischer Proben (Zellen, Gewebe, DNA, Embryonen, Blut, Impfstoffe) bei extrem niedrigen Temperaturen (-196 °C), um deren Abbau zu stoppen. Dies unterstützt die Forschung in Medizin, Biotechnologie und Biobanking. Darüber hinaus dienen sie als Kühlmittel für Geräte (z. B. MRT), ermöglichen das kryogene Mahlen für Materialprüfungen, stabilisieren chemische Reaktionen und ermöglichen die Kryochirurgie zur Entfernung von Läsionen. Dadurch sind sie vielseitige Werkzeuge in Wissenschaft und Gesundheitswesen.
Wichtige Laboranwendungen
Konservierung biologischer Proben: Langzeitlagerung von Zellen, Gewebe, Blut, Spermien, Eizellen und Stammzellen für zukünftige Forschungs- oder klinische Anwendungen, wodurch die biologische Aktivität quasi „pausiert“ wird.
Biobanking & Impfstofflagerung: Sicherstellung von genetischem Material, Nabelschnurblut und temperaturempfindlichen Impfstoffen.
Medizinische Forschung: Konservierung von Proben für DNA-, RNA- und Proteinstudien sowie Unterstützung von Fortschritten in der Stammzellforschung.
Kryochirurgie: Einfrieren und Zerstören abnormaler Hautzellen (Warzen, Läsionen) für dermatologische Behandlungen.
Materialprüfung: Kühlung von Materialien (Metalle, Kunststoffe), um sie für Schlagprüfungen oder kryogenes Schleifen spröde zu machen.
Gerätekühlung: Kühlung von Komponenten in wissenschaftlichen Instrumenten, wie z. B. MRT-Geräten, zur Leistungssteigerung.
Chemie & Physik: Temperaturkontrolle für spezifische chemische Reaktionen oder Untersuchung von Materialeigenschaften bei kryogenen Temperaturen (z. B. Supraleitung).
Kryogenes Mahlen: Sprödmachen von Materialien für einfacheres Mahlen und Analysieren.
Funktionsweise
Ultratiefste Temperaturen: Bereitstellung einer Umgebung um -196 °C (-320 °F) zur effektiven Unterbrechung biologischer und chemischer Prozesse.
Vakuumisolierung: Doppelwandige Vakuumisolierung minimiert den Wärmeaustausch, reduziert die Stickstoffverdampfung und hält die Temperatur über längere Zeiträume stabil.
Probenschutz: Schnelles Einfrieren (Schockgefrieren) verhindert die Bildung von Eiskristallen, die empfindliche biologische Strukturen schädigen können, und erhält so die Integrität der Probe.

Kommentare